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Wohngebäudeversicherung

Ob Neubau, Altbau, Sanierung oder Renovierung, in Bauprojekten steckt viel Geld!

Bei Neubauten oder aufwändigen Sanierungen werden nur wenige Bauherren in der Lage sein, die Baumaßnahme nach einem größeren Schaden nochmals zu finanzieren. Aber auch die Wiederherstellungskosten nach Elementarschäden an Altbauten können entsprechend hoch sein.

Versicherbare Risiken

Versicherbare Risiken können sein:

  • Feuer
  • Sturm und Hagel
  • Leitungswasser
  • möglicherweise weitere Elementarschäden wie Überschwemmung oder Erdbeben

Da üblicherweise mehrere Gefahren versichert sind, wird auch von mitunter "verbundener" Wohngebäudeversicherung gesprochen. Mindestens gegen Feuer- sowie Sturmschäden sollte jeder Hauseigentümer versichert sein. Auch verlangen Banken bei Kreditvergabe für Eigenheimbau oder Hauskauf in der Regel mindestens eine Feuerversicherung.

Versicherte Sachen

Versicherte Sachen sind bei der Wohngebäudeversicherung sind:

  • das Gebäude
  • alle fest mit dem Gebäude verbundenen Bestandteile wie z. B. Sanitäranlagen, Verkachelung, Heizung, speziell für das Haus angefertigte Einbaumöbel u.s.w)
  • wenn gewünscht Nebengebäude

Festlegung der Versicherungssumme

Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Festlegung der Versicherungssumme:

  • Bei einer Versicherung zum gleitenden Neuwert wird der Gebäudeversicherungswert auf die "Versicherungssumme 1914" zurückgeführt, einen fiktiven Wert, von dem aus mit Hilfe eines Anpassungsfaktors auf den ortsüblichen Neubauwert des jeweils aktuellen Jahres hochgerechnet wird.
  • Bei einer Versicherung zum Neuwert kann ein Gutachten oder die Ermittlung des Versicherers Grundlage der Ermittlung des ortsüblichen Neubauwertes sein. Die jährliche Anpassung entfällt hier. Der Versicherungsnehmer muss selbst eventuelle Baukostenerhöhungen im Auge behalten und die Versicherungssumme nötigenfalls anpassen, ansonsten besteht die Gefahr der Unterversicherung.
  • Versicherungen zum Zeitwert kommen üblicherweise nur bei älteren oder wertgeminderten Gebäuden zur Anwendung. Sie können auf Grundlage des aktuellen Verkehrswertes erfolgen. Ein Neubau im Schadenfall ist damit selbstverständlich meist nicht möglich. Realisierbar wären eventuell Reparaturen oder Kauf eines anderen Gebäudes unter Einsatz des Verkaufserlöses des alten Grundstückes. Die Gefahr einer Unterversicherung ist auch hier gegeben.

Weitere Versicherungen für Grundstückseigentümer und Bauherren

Andere für Bauherren oder Wohngebäudeeigentümer mögliche Vorsorgemaßnahmen können eine Bauherrenversicherung sein, die den Bauherren während der Bauphase absichert sowie eine Grundstücks-Haftpflichtversicherung, die eintritt, wenn ein Grundstückseigentümer zu haften hat, wenn von seinem Grundstück eine Gefahr ausgegangen war.