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Leistungen

Invaliditätsleistung als Einmalbetrag

Führt der Unfall zur Invalidität des Versicherten, das heißt, zur dauernden Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, hat dieser Anspruch auf eine Kapitalleistung aus der vereinbarten Invaliditätssumme.

Die Höhe der Leistung richtet sich nach dem Grad der Invalidität. Sie kann zusätzlich von einer Progressionsvereinbarung beeinflusst sein.

Die Invaliditätsgrade ergeben sich aus einer sogenannten Gliedertaxe.

Wichtiger Hinweis zum Zahlungszeitpunkt:
Die Auszahlung der einmaligen Leistung erfolgt erst ein Jahr nach Feststellung des Invaliditätsgrades!

Invaliditätssumme ohne Progression

Die einmalige Leistung ist dann bei einer bestimmten Invaliditätssumme proportional zum Invaliditätsgrad.

Bei einem Invaliditätsgrad von 100 Prozent wird die volle Invaliditätssumme ausgezahlt, bei einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent erfolgt die Auszahlung der Invaliditätssumme zur Hälfte (und entsprechend so weiter).

Invaliditätssumme mit Progression

Die Vereinbarung einer Invaliditätssumme mit Progression zielt darauf ab, die Leistung bei steigenden Invaliditätsgraden zu erhöhen, was folgenden Hintergrund hat:

Erfahrungsgemäß führt ein geringerer Invaliditätsgrad, zum Beispiel der Verlust eines Daumens mit um 25 Prozent, eher seltener zu einem dauernden Verdienstausfall. Dann ist hierbei eine geringere Leistung ausreichend.

Anders verhält es sich bei hohen Invaliditätsgraden. So müssen schwer Verletzte nicht nur hohe finanzielle Ausfälle in Kauf nehmen, sondern auch oft außergewöhnliche Kosten auf sich nehmen (beispielsweise einen Hausumbau für einen Rollstuhlfahrer). Es kann also sehr wichtig sein, in Fällen eines hohen Invaliditätsgrades ein Mehrfaches an Leistung zur Verfügung zu haben.

Die Mehrleistung bei hohen Invaliditätsgraden wird durch die sogenannte Progressionsstaffel. bestimmt. Eine höhere Progression führt zu einem höheren Versicherungsbeitrag.