Versicherungssparten:


Weitere Angebote:

Haftpflichtversicherung

Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung

Bekanntlich können schon geringe Mengen Öl, die in Erdreich, Grundwasser oder Gewässer eindringen, große Umweltschäden hervorrufen.

Daher ist die Gewässerverunreinigung – auch die fahrlässige – nach StGB § 324 strafbar. (Sollte es zu solch einem Vorwurf kommen, wäre es also günstig, auch eine entsprechende Rechtsschutzversicherung zu haben.)

Wenn jemandem eine Gewässerverunreinigung nachgewiesen wird, sind außer den strafrechtlichen Folgen zivilrechtliche Schadensersatzpflichten, die sich nicht nur aus dem BGB, sondern auch aus dem Wasserhaushaltsgesetz §22 sowie dem Umwelthaftungsgesetz ergeben, zu erwarten.

Das Versicherungsangebot richtet sich insbesondere an Hauseigentümer oder Mieter von Häusern die über eine Ölheizung mit Öltanks verfügen. Die Versicherung tritt für die sich aus der Haftpflicht ergebenden finanziellen Forderungen ein, wenn trotz vorgeschriebener Sicherungsvorkehrungen etwa durch

  • Leckwerden von Tanks,
  • undichten oder brechenden Leitungen,
  • Fehler beim Befüllen oder anderem.
  • Öl ins Grundwasser sickert, ins Erdreich dringt oder Mauerwerk beschädigt.

Beispiele aus der Praxis können sein:

  • Wegen einer defekten Abfüllsicherung lief ein Tank beim Befüllen über: 500 Liter Heizöl beschädigten die Hausfassade und verseuchten das Erdreich, das daraufhin mit Aufwand von mehreren Tausend Euro entsorgt werden muss.
  • Ein Hauseigentümer beschädigt versehentlich eine Ölleitung an seiner Heizungsanlage. Längere Zeit unbemerkt dringen mehrere Liter Öl aus, das zum Teil auch in das Erdreich des Nachbargrundstücks dringt. Der Nachbar verlangt den fachgerechten Austausch des belasteten Erdreiches und die Entsorgung des Aushubs auf Kosten des Verursachers.