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Private Berufsunfähigkeitsversicherung

Weitere Möglichkeiten zur Absicherung von Invalidität oder Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit

Als Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung werden mitunter weitere Versicherungen genannt, die im Einzelfall durchaus sinnvoll sein können, einen umfassenden Berufsunfähigkeitsschutz jedoch nicht ersetzen:

Erwerbsunfähigkeitsversicherung
Im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die absichert, nicht mehr im bisherigen Beruf oder weninigstens einer zumutbaren Tätigkeit arbeiten zu können, erfolgt hier nur eine Leistung, wenn die Arbeitsähigkeit überhaupt (unabhängig vom Beruf) verlorengegangen ist.
Sinnvoll ist ein privater Erwerbsunfähigkeitsschutz allenfalls für Menschen, die in der Ausbildung sind und deshalb noch keinen konkreten Beruf versichern können. Wer etwa als Student eine Versicherung gegen Erwerbsunfähigkeit abschließt, kann diese beim Versicherer meist später in einen vollwertigen Berufsunfähigkeitsschutz umwandeln.
Grundfähigkeitsversicherung
Eine solche Versicherung leistet nur, wenn bestimmte definierte Grundfähigkeiten, etwa das Gehen oder das Sehen ausgefallen sind.
Dread-Disease-Versicherung
Bei dieser aus dem angelsächsichen Raum stammenden Versicherung erfolgt die Versicherungsleistung beim Auftreten bestimmter definierter schwerer Krankheiten. In der Regel erfolgt die Zahlung als Einmahlbetrag und nicht als Rente.
Das Dread-Disease-Konzept ist eine Art vorgezogene Lebensversicherung: Wie bei der Lebensversicherung gibt es eine garantierte Einmalzahlung, allerdings nicht erst im Todesfall, sondern bereits bei Nachweis einer schweren Erkrankung.
Dread Disease ersetzt die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht. Es lockt zwar ein niedriger Preis, dafür bleiben die häufigsten Ursachen einer Berufsunfähigkeit, wie etwa Schädigungen des Bewegungsapparats, allgemeine Herz-Kreislauferkrankungen oder seelische Störungen, unversichert.
Private Unfallversicherung
Wie der Name sagt, leistet diese Versicherung nur, wenn körperliche Gebrechen durch einen Unfall hervorgerufen wurden.
Zu beachten ist, dass nur ca. zehn Prozent der Fälle von Berufsunfähigkeit aus einem Unfall herrühren.
Insbesondere bei Unfallversicherungen wird die Leistung auch als Einmalbetrag und nicht als Rente gezahlt. Gegebenenfalls ist die Zahlung als Rente ("Unfallrente") vorzuziehen.